Willkommen

Das ist mein Blog für die Zeit in Pittsburgh. Hier halt ich euch auf dem Laufenden was ich da drüben so treibe. Am besten ihr abonniert den Feed dann erhaltet ihr autmatische Benachrichtungen wenn es etwas neues gibt...

November 12, 2007

Russisches Roulette im District of Columbia

Naja ganz so gefaehrlich wie es der Titel vermuten laesst war es dann doch nicht... Aber es war ein Glueckspiel, ein Glueckspiel mit Russen. Denn wer weiss schon was dabei rauskommt, wenn man mit 2 (mehr oder weniger echten) Russen nach D.C. faehrt um dort eine Fake-Russin (so werden in Insider-Kreise die Einwohner der Ukraine gennannt) zu besuchen, um dann bei der Einweihungsfeier noch mehr Fake- und andere Russen zu treffen. Naja paar "normale" Leute waren auch noch da :)
Aber wie das beim Glueckspiel so ist, man kann eben auch gewinnen. Neben kostenloser Unterkunft (zentralste Lage) und Fahrt hatte ich ein super lustiges Wochenende. 2 Tage die Stadt angeschaut, 1 Abend gefeiert und dann wieder ab ins schoene Pittsburgh... 5 Tage ausruhen und dann geht es auch schon wieder los, juhu!

[Photos]


(Kevin lernt es nie... Akku war wieder leer. Deswegen erstmal paar Bilder die ich per Mail bekommen hab)

New York City in 3 Tagen - Jetzt erhaeltlich



Endlich ist es soweit, der ultimative Reisefuehrer ist vollstaendig... Hier nochmal alle Links zusammengefasst:

Ankunft
Tag 1
Tag 2
Tag 3


Das Bildmaterial gibt es auch nochmals hier:
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New York City in 3 Tagen - Tag 3

(Ankunft / Tag 1 / Tag 2 )


Nach 2 erlebnisreichen Tagen ist ein gutes Fruehstueck sehr wichtig! Wer sich nicht nur von Balges&Donuts ernaehren will, kann auf ander kulinarische Spezilitaeten der Stadt zurueckgreifen. Will man wie ein New Yorker speisen, geht man wie die Einheimischen am besten in den naechsten Supermarkt. Die grossen Obsttheken sind verlockend, doch es geht noch besser: Man nimmt etwas Orangensaft und ein halbes Schwein (falls nicht vorhanden kann man auch ein halbes Hendl nehmen und es einfach trotzdem Schwein nennen) und macht sich mit dieser ausgewogenen Mahlzeit in den Central Park.



Auf dem Weg zu einem gemuetlichen Picknick-Platz sollte man erstmal auf Tourist spielen und gegen die angezeigte Laufrichtung gehen (sonst muesste man ja um den ganzen Teich rum). Einfach die ganze Zeit mit der Kamera rumlaufen und schon weiss jeder entgegenkommender Jogger dass es sich um ein Tourist handelt, und fluchen und Kopf schuetteln sowieso keinen Sinn hat. Ein schoenes Plaetzchen zu finden ist auch nicht so schwierig. Wenn man keine Decke oder aehnliches dabei hat, kann man sich einfach auf einer der vielen Parkbaenke setzen und das Fruehstueck mit wunderbarem Blick auf den See geniessen. Bei so einer praechtigen Mahlzeit gibt es einige neidische Blicke. Allzu gerne wuerde sich der eine oder andere gerne zu ihnen gesellen, meistens hat allerdings das Frauchen etwas dagegen.




Schlendern sie nun weiter etwas im Central Park und geniessen sie das Treiben um sich rum. Allerdings nicht zu viel Zeit vertroedeln, ist ja schliesslich schon der letzte Tag.



Wenn man schon in der Gegend ist, sollte man sich auch schnell noch das Metropolitan Museum anschaun.



Zeigen sie hier nur keine falsche Scheu. Fragen Sie nach einem Rollstuhl falls sie Rueckenschmerzen vom vielen Laufen haben, denn es gibt viel zu sehn. Falls sie sich dafuer doch zu jung fuehlen, es gibt quasi in jedem Raum eine Sitzmoeglichkeit auf der man sich etwas ausruhen kann! Besonders zu empfehlen ist die Abteilung fuer Musikinstrumente! Hierfuer lohnt es sich auch nochmal durch das ganze Museum zu laufen! Geheimtipp: Die grossen Spiegel in den Sanitaeranlagen kann man optimal nutzten um einige Selbstportraets zu schiessen!



Nach dem sie alles gesehen haben, verlassen sie das Museum am Hauptausgang wieder. Dort werden sie meistens von einer extra fuer sie arrangierten Parade empfangen. Die New Yorker empfinden es als sehr unhoeflich falls man bei diesen Festlichkeiten nicht mittanzt!




Einen maerchenhaften Abschluss bietet ein letzter Gang durch den Central Park. Machen sie sich auf die Suche nach Alice im Wunderland und Hans Christian Andersen und lassen sie sich in ihre Kindheit zurueck versetzten.




Danach sollten sie sich allerding beeilen, um rechtzeitig ihren Flieger zu erwischen. Zu beachten: Feierabendverkehr gilt nicht nur fuer Autos...



November 05, 2007

Einmal Nordpol und zurueck...

Auch wenn der erste Reisebericht immernoch nicht fertig ist, kommt hier schonmal der naechste, weil demnaechst doch noch weitere kommen sollten. November ist naemlich Reisemonat oder so. Naja auf jeden Fall bei mir. Wenn alles so klappt wie geplant, werde ich diesen Monat kein Wochenende in Pittsburgh verbringen.

Dieses Wochenende gings auf in den Norden. Eigentlich wollten Alex C. und ich zu den Niagara Faellen und nach Toronto. Wir wurden aber kurzer Hand ueberzeugt nach Montreal zu fahren, ist ja auch nicht so weit :) Samstag morgen um 3.45am ging es los, denn wir wollte moeglichst frueh in Niagara sein um schnell nach Montreal weiter zu kommen. Erstaunlich war dass zu dieser Uhrzeit quasi alle puenktlich waren und wir nur einen aus dem Bett klingeln mussten.
Nach ca. 4 Stunden hatten wir auch schon unser erstes Ziel erreicht und konnten die Wasserfaelle und die wunderschoene Stadt betrachten. Bootstouren gab es leider nicht mehr, deswegen gings dann auch zuegig weiter. Aber erstmal nach Niagara-on-the-lake um dort zu fruehstuecken, dann gings nach Toronto (ja, jetzt doch, aber nur um Alex B.'s Frau aufzusammeln), und von dort direkt nach Montreal. Nach 11-stuendiger Tour waren wir dann auch schon da. Unser Hostel lag direkt im Herzen von Old Montreal und von dort machten wir uns dann am ersten Abend auch direkt auf den Weg um die Stadt unsicher zu machen. Am Sonntag stand dann Sightseeing auf den Programm und somit sind wir den Tag ueber durch die Stadt marschiert. Mit einem Blick vom Mont Royal war dann auch unser Aufenthalt schon wieder beendet und es ging wieder auf die Heimreise. In Pittsburgh waren wir dann Montag morgen um 10am. Schnell nochmal ein Stuendchen ins Bett gelegt (erfreulicherweise auf einer nagelneuen Matraze), und dann gings auch schon wieder in die Uni. Ein etwas anstrengender, aber sehr lustiger Trip der sich wirklich gelohnt hat!

[Fotos]

(Bilder sind etwas durcheinander, weil sie von mehreren Kameras stammen)

November 02, 2007

Improving the internet II

Nachdem ich auf Tilman warten muss bis er endlich Tag zwei von New York geschrieben hat, hier mal ein kurzes Update zu meiner Arbeit...

Habe die Woche meinem Prof in Muenchen meine Aufgabenstellung meines Projektes geschickt, um sicher zu stellen dass ich das auch als meine Projektarbeit machen kann.

Seine Antwort:

Die Anforderungen sind damit eher übererfüllt. Das Projekt ist eher anspruchsvoller als unsere meisten Projektarbeiten.

Also ist es jetzt endlich offiziell, dass es so klappt wie ich es mir vorgestellt hab...

Was tut sich sonst so hier? Naja, sonst sind hier schon alle ganz aufgeregt weil die DARPA Urban Challenge dieses Wochenende stattfindet. Und nachdem die CMU letztes Jahr nur die Plaetze 2 und 3 belegt hat, sind sie total scharf drauf dieses Jahr zu gewinnen.

Heise.de hat auch schon einige Berichte veroeffentlicht, in denen sie mein Insititut hervorheben:

Die Elite-Hochschulen Stanford und Carnegie Mellon belegten damals die ersten drei Plätze.
[...]
Zu den schärfsten Rivalen der Kalifornier gehört zweifellos das Team Tartan Racing von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh. Das Robotics Institute der CMU gehört zu den wichtigsten einschlägigen Forschungszentren der Welt.

(Heise.de)


UPDATE: Wir haben gewonnen !!!
- Carnegie Mellon's Tartan Racing Wins $2M DARPA Urban Challenge
- DARPA Urban Challenge winners announced!

Auch wenn ich selbst nicht mit den Robotern spielen darf, nimmt man den guten Ruf des Instituts doch gerne mit. Naja, wem am Samstag langweilig ist, kann das ganze per Webcast mitverfolgen. Ich werde dafuer keine Zeit haben, weil uns entschlossen haben ein bisschen Auto fahren zu gehn :)

So das wars erstmal... Zum Schluss (der Vollstaendigkeit halber) noch meine offizielle Aufgabenstellung, aber ich denke das koennen die meisten wahrscheinlich einfach getrost uebergehen...


Exception Handling And Recovery Of Semantic Web Services

Description:

The OWL-S Virtual Machine (OVM) is a generic OWL-S execution engine, developed at Carnegie Mellon University, which uses the OWL-S Process Model to manage and control the interaction between Web Services and agents. So far OWL-S does not provide any support for error handling or compensation. Thus the task of this project is to specify and implement an appropriate mechanism, namely representation and inference, for error handling and recovery. The provided mechanism will support backward recovery (i.e. compensating executed transactions) as well as possibilities for forward recovery (i.e. solving the problem and continuing the execution). Therefore the OWL-S service specification as well as the OVM will be extended as part of this task.

Oktober 24, 2007

New York City in 3 Tagen - Tag 1

(Achtung! Vorher NYC - Ankunft lesen!)

Nach einer erholsamen Nacht mit viel Schlaf, beginnt man den Tag am besten mit einem genuesslichen Frühstück im Herzen von Harlem. Ein Geheimtipp von mazedonischen Insidern ist Dunkin Donut. Hier sind die Bedienung nicht nur überaus motiviert ("happy people at happy dunkin donut"), sondern Fragen auch lieber alles 3mal damit auch ja nichts schief geht. Dies fuehrt auch nur selten zur totalen Verwirrung auslaendischer Besucher :)



Gestärkt sollte man sich nun Richtung Manhattan bewegen. Man sollte sich jedoch im Klaren sein, dass es einiges zu sehen gibt... Daher keine falsche Scheu und ruhig nochmal ausruhen (den Verkehr einfach ignorieren)! Alternativ kann man sich die Zeit auch in Geschäften für Mode-Accessoires vertreiben und die große Auswahl an Haargummies bestaunen...



Um einen guten Ueberblick ueber die Stadt zu bekommen, ist das Empire State Building ein perfekter Anfang. Dort oben hat man einen herrlichen Ausblick und laesst so manch einen von Biergaerten traeumen. KreativTipp: Ein etwas aussergewoehnliches Foto und schoenes Andenken erhaelt man, wenn man vom Gebauede winkt und seine Hand im Schatten fotografiert (Allerdings ist Vorsicht geboten: Nicht die freundlichen Tauben erschrecken)


Komm schon, mit bisschen Phanatasie sieht man seine Hand auch wirklich ;)

Beim Abstieg vom Aussichtsplateau ist zu empfehlen die Treppe fuer den Abstieg zu benutzen, da man auf der Aufstiegs-Treppe doch oefters mit aufsteigenden Besuchern kollidiert. Auch ist zu beachten dass "hose" im Englischen "Schlauch" bedeutet und keineswegs etwas mit dem deutschen Wort "Hose" zu tun hat...

Auf dem Weg zum Times Square kann man auch kurz in der Library vorbeischaun, kurz nach dem Weg zum großen Lesesaal fragen und nach einer 20-minuetigen Antwort sich auf den Weg dorthin machen, nur um dann in einen Halle zu kommen mit sehr kleinen Regalen und ziemlich wenigen Buechern zu sehn. Unsere Meinung: Aufregend unspektakulaer.

Spannender wirds dann wieder am Times Square. Hier gibt es alles. Selbst aufgenomme Hip-Hop-Alben fuer nix (moeglicherweise nur ein leichtes Unbehagen wenn man ploetzlich von einem Dutzend Afroamerikanern umringt ist), naked Cowgirls die gekonnt auf ihrer Gitarre klimpern , sowie noch undeckte Naturtalente mit interessanten Bekleidungsvarianten...
Goennen Sie sich hier eine kurze Ruhepause und geniessen Sie einfach mal das bunte Treiben





Und wenn man schon mal da ist, kann man sich hier auch Karten fuer einen Comedy-Club aufschwaetzen lassen. Hierbei zieht die Masche "Guter Cop, boeser Cop" ganz gut. Einer spielt den interessierten, dem Anderen ist es aber viel zu teuer... Statt 2 Karten fuer insgesamt $40, bekommt man dann am Ende eine Karte mit der beide reinkommen fuer $5 pro Person. Die Frage bleibt nur warum man erst zwei Karten kaufen sollte? Seltsame Verkaufsstrategie... Naja, beim Feilschen bleibt dann aber leider auch der Service auf der Strecke und wichtige Informationen werden nicht erteilt. Man sollte naemlich beachten dass man trotz gekaufter Karter keine Reservierung hat. Ein guter Tipp eines Insiders: "Remember making reservations! If you do not have reservations, you will be put on a stand-bye list and asked to drop by later again.". Aber wie man es aus Fliegerkreisen ja schon gewohnt ist, Stand-By klappt doch meistens, und die Show letzendlich auch jeden Cent wert (sogar mit Zauberer... allerdings faellt auf dass amerikanische Frauen nicht lustig sind).



Zum Ausklang des Abends bietet sich noch ein Bad im Brunnen am Columbus-Platz an... Praktisch auch dass dieser direkt am suedlichen Ende des Central Parks liegt. Man sollte jedoch beachten, dass man falls man einen Baum sucht (warum auch immer), nicht die kleinen Zaeune uebersieht, die wie kleine gemeine Stolperfallen die Gruenflaechen begrenzen. Hat man sich erstmal ausgetobt, kann man den Tag mit einem gemuetlichen Spazierganz durch den Park beenden.
Besonders hilfreich: Die netten Polizisten zeigen einem auch gern den Ausgang. Nach den Worten "Park's closed" und einer kurzen Armbewegung weiss jeder wo (und vorallem dass) man den Ausgang finden sollte.

New York City in 3 Tagen - Ankunft

Es hat wieder etwas gedauert, aber endlich ist es soweit! Es gibt mal wieder was Neues hier, und dieses Mal auch etwas Besonderes... Anfang Oktober war ich mit Tilman in New York City, und nachdem das Wochenende doch ziemlich lustig war, geben wir unsere Erfahrungen in Form eines Reiseführers weiter, damit auch ihr bei eurem naechsten New York Besuch unser Wochenende nachleben koennt :) Nachdem wir nicht alles doppelt schreiben wollten, haben wir es tagesweise aufgeteilt. Den Anfang macht Tilman:

I. Ankunft