Willkommen

Das ist mein Blog für die Zeit in Pittsburgh. Hier halt ich euch auf dem Laufenden was ich da drüben so treibe. Am besten ihr abonniert den Feed dann erhaltet ihr autmatische Benachrichtungen wenn es etwas neues gibt...

November 12, 2007

Russisches Roulette im District of Columbia

Naja ganz so gefaehrlich wie es der Titel vermuten laesst war es dann doch nicht... Aber es war ein Glueckspiel, ein Glueckspiel mit Russen. Denn wer weiss schon was dabei rauskommt, wenn man mit 2 (mehr oder weniger echten) Russen nach D.C. faehrt um dort eine Fake-Russin (so werden in Insider-Kreise die Einwohner der Ukraine gennannt) zu besuchen, um dann bei der Einweihungsfeier noch mehr Fake- und andere Russen zu treffen. Naja paar "normale" Leute waren auch noch da :)
Aber wie das beim Glueckspiel so ist, man kann eben auch gewinnen. Neben kostenloser Unterkunft (zentralste Lage) und Fahrt hatte ich ein super lustiges Wochenende. 2 Tage die Stadt angeschaut, 1 Abend gefeiert und dann wieder ab ins schoene Pittsburgh... 5 Tage ausruhen und dann geht es auch schon wieder los, juhu!

[Photos]


(Kevin lernt es nie... Akku war wieder leer. Deswegen erstmal paar Bilder die ich per Mail bekommen hab)

New York City in 3 Tagen - Jetzt erhaeltlich



Endlich ist es soweit, der ultimative Reisefuehrer ist vollstaendig... Hier nochmal alle Links zusammengefasst:

Ankunft
Tag 1
Tag 2
Tag 3


Das Bildmaterial gibt es auch nochmals hier:
[Photos]

New York City in 3 Tagen - Tag 3

(Ankunft / Tag 1 / Tag 2 )


Nach 2 erlebnisreichen Tagen ist ein gutes Fruehstueck sehr wichtig! Wer sich nicht nur von Balges&Donuts ernaehren will, kann auf ander kulinarische Spezilitaeten der Stadt zurueckgreifen. Will man wie ein New Yorker speisen, geht man wie die Einheimischen am besten in den naechsten Supermarkt. Die grossen Obsttheken sind verlockend, doch es geht noch besser: Man nimmt etwas Orangensaft und ein halbes Schwein (falls nicht vorhanden kann man auch ein halbes Hendl nehmen und es einfach trotzdem Schwein nennen) und macht sich mit dieser ausgewogenen Mahlzeit in den Central Park.



Auf dem Weg zu einem gemuetlichen Picknick-Platz sollte man erstmal auf Tourist spielen und gegen die angezeigte Laufrichtung gehen (sonst muesste man ja um den ganzen Teich rum). Einfach die ganze Zeit mit der Kamera rumlaufen und schon weiss jeder entgegenkommender Jogger dass es sich um ein Tourist handelt, und fluchen und Kopf schuetteln sowieso keinen Sinn hat. Ein schoenes Plaetzchen zu finden ist auch nicht so schwierig. Wenn man keine Decke oder aehnliches dabei hat, kann man sich einfach auf einer der vielen Parkbaenke setzen und das Fruehstueck mit wunderbarem Blick auf den See geniessen. Bei so einer praechtigen Mahlzeit gibt es einige neidische Blicke. Allzu gerne wuerde sich der eine oder andere gerne zu ihnen gesellen, meistens hat allerdings das Frauchen etwas dagegen.




Schlendern sie nun weiter etwas im Central Park und geniessen sie das Treiben um sich rum. Allerdings nicht zu viel Zeit vertroedeln, ist ja schliesslich schon der letzte Tag.



Wenn man schon in der Gegend ist, sollte man sich auch schnell noch das Metropolitan Museum anschaun.



Zeigen sie hier nur keine falsche Scheu. Fragen Sie nach einem Rollstuhl falls sie Rueckenschmerzen vom vielen Laufen haben, denn es gibt viel zu sehn. Falls sie sich dafuer doch zu jung fuehlen, es gibt quasi in jedem Raum eine Sitzmoeglichkeit auf der man sich etwas ausruhen kann! Besonders zu empfehlen ist die Abteilung fuer Musikinstrumente! Hierfuer lohnt es sich auch nochmal durch das ganze Museum zu laufen! Geheimtipp: Die grossen Spiegel in den Sanitaeranlagen kann man optimal nutzten um einige Selbstportraets zu schiessen!



Nach dem sie alles gesehen haben, verlassen sie das Museum am Hauptausgang wieder. Dort werden sie meistens von einer extra fuer sie arrangierten Parade empfangen. Die New Yorker empfinden es als sehr unhoeflich falls man bei diesen Festlichkeiten nicht mittanzt!




Einen maerchenhaften Abschluss bietet ein letzter Gang durch den Central Park. Machen sie sich auf die Suche nach Alice im Wunderland und Hans Christian Andersen und lassen sie sich in ihre Kindheit zurueck versetzten.




Danach sollten sie sich allerding beeilen, um rechtzeitig ihren Flieger zu erwischen. Zu beachten: Feierabendverkehr gilt nicht nur fuer Autos...



November 05, 2007

Einmal Nordpol und zurueck...

Auch wenn der erste Reisebericht immernoch nicht fertig ist, kommt hier schonmal der naechste, weil demnaechst doch noch weitere kommen sollten. November ist naemlich Reisemonat oder so. Naja auf jeden Fall bei mir. Wenn alles so klappt wie geplant, werde ich diesen Monat kein Wochenende in Pittsburgh verbringen.

Dieses Wochenende gings auf in den Norden. Eigentlich wollten Alex C. und ich zu den Niagara Faellen und nach Toronto. Wir wurden aber kurzer Hand ueberzeugt nach Montreal zu fahren, ist ja auch nicht so weit :) Samstag morgen um 3.45am ging es los, denn wir wollte moeglichst frueh in Niagara sein um schnell nach Montreal weiter zu kommen. Erstaunlich war dass zu dieser Uhrzeit quasi alle puenktlich waren und wir nur einen aus dem Bett klingeln mussten.
Nach ca. 4 Stunden hatten wir auch schon unser erstes Ziel erreicht und konnten die Wasserfaelle und die wunderschoene Stadt betrachten. Bootstouren gab es leider nicht mehr, deswegen gings dann auch zuegig weiter. Aber erstmal nach Niagara-on-the-lake um dort zu fruehstuecken, dann gings nach Toronto (ja, jetzt doch, aber nur um Alex B.'s Frau aufzusammeln), und von dort direkt nach Montreal. Nach 11-stuendiger Tour waren wir dann auch schon da. Unser Hostel lag direkt im Herzen von Old Montreal und von dort machten wir uns dann am ersten Abend auch direkt auf den Weg um die Stadt unsicher zu machen. Am Sonntag stand dann Sightseeing auf den Programm und somit sind wir den Tag ueber durch die Stadt marschiert. Mit einem Blick vom Mont Royal war dann auch unser Aufenthalt schon wieder beendet und es ging wieder auf die Heimreise. In Pittsburgh waren wir dann Montag morgen um 10am. Schnell nochmal ein Stuendchen ins Bett gelegt (erfreulicherweise auf einer nagelneuen Matraze), und dann gings auch schon wieder in die Uni. Ein etwas anstrengender, aber sehr lustiger Trip der sich wirklich gelohnt hat!

[Fotos]

(Bilder sind etwas durcheinander, weil sie von mehreren Kameras stammen)

November 02, 2007

Improving the internet II

Nachdem ich auf Tilman warten muss bis er endlich Tag zwei von New York geschrieben hat, hier mal ein kurzes Update zu meiner Arbeit...

Habe die Woche meinem Prof in Muenchen meine Aufgabenstellung meines Projektes geschickt, um sicher zu stellen dass ich das auch als meine Projektarbeit machen kann.

Seine Antwort:

Die Anforderungen sind damit eher übererfüllt. Das Projekt ist eher anspruchsvoller als unsere meisten Projektarbeiten.

Also ist es jetzt endlich offiziell, dass es so klappt wie ich es mir vorgestellt hab...

Was tut sich sonst so hier? Naja, sonst sind hier schon alle ganz aufgeregt weil die DARPA Urban Challenge dieses Wochenende stattfindet. Und nachdem die CMU letztes Jahr nur die Plaetze 2 und 3 belegt hat, sind sie total scharf drauf dieses Jahr zu gewinnen.

Heise.de hat auch schon einige Berichte veroeffentlicht, in denen sie mein Insititut hervorheben:

Die Elite-Hochschulen Stanford und Carnegie Mellon belegten damals die ersten drei Plätze.
[...]
Zu den schärfsten Rivalen der Kalifornier gehört zweifellos das Team Tartan Racing von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh. Das Robotics Institute der CMU gehört zu den wichtigsten einschlägigen Forschungszentren der Welt.

(Heise.de)


UPDATE: Wir haben gewonnen !!!
- Carnegie Mellon's Tartan Racing Wins $2M DARPA Urban Challenge
- DARPA Urban Challenge winners announced!

Auch wenn ich selbst nicht mit den Robotern spielen darf, nimmt man den guten Ruf des Instituts doch gerne mit. Naja, wem am Samstag langweilig ist, kann das ganze per Webcast mitverfolgen. Ich werde dafuer keine Zeit haben, weil uns entschlossen haben ein bisschen Auto fahren zu gehn :)

So das wars erstmal... Zum Schluss (der Vollstaendigkeit halber) noch meine offizielle Aufgabenstellung, aber ich denke das koennen die meisten wahrscheinlich einfach getrost uebergehen...


Exception Handling And Recovery Of Semantic Web Services

Description:

The OWL-S Virtual Machine (OVM) is a generic OWL-S execution engine, developed at Carnegie Mellon University, which uses the OWL-S Process Model to manage and control the interaction between Web Services and agents. So far OWL-S does not provide any support for error handling or compensation. Thus the task of this project is to specify and implement an appropriate mechanism, namely representation and inference, for error handling and recovery. The provided mechanism will support backward recovery (i.e. compensating executed transactions) as well as possibilities for forward recovery (i.e. solving the problem and continuing the execution). Therefore the OWL-S service specification as well as the OVM will be extended as part of this task.

Oktober 24, 2007

New York City in 3 Tagen - Tag 1

(Achtung! Vorher NYC - Ankunft lesen!)

Nach einer erholsamen Nacht mit viel Schlaf, beginnt man den Tag am besten mit einem genuesslichen Frühstück im Herzen von Harlem. Ein Geheimtipp von mazedonischen Insidern ist Dunkin Donut. Hier sind die Bedienung nicht nur überaus motiviert ("happy people at happy dunkin donut"), sondern Fragen auch lieber alles 3mal damit auch ja nichts schief geht. Dies fuehrt auch nur selten zur totalen Verwirrung auslaendischer Besucher :)



Gestärkt sollte man sich nun Richtung Manhattan bewegen. Man sollte sich jedoch im Klaren sein, dass es einiges zu sehen gibt... Daher keine falsche Scheu und ruhig nochmal ausruhen (den Verkehr einfach ignorieren)! Alternativ kann man sich die Zeit auch in Geschäften für Mode-Accessoires vertreiben und die große Auswahl an Haargummies bestaunen...



Um einen guten Ueberblick ueber die Stadt zu bekommen, ist das Empire State Building ein perfekter Anfang. Dort oben hat man einen herrlichen Ausblick und laesst so manch einen von Biergaerten traeumen. KreativTipp: Ein etwas aussergewoehnliches Foto und schoenes Andenken erhaelt man, wenn man vom Gebauede winkt und seine Hand im Schatten fotografiert (Allerdings ist Vorsicht geboten: Nicht die freundlichen Tauben erschrecken)


Komm schon, mit bisschen Phanatasie sieht man seine Hand auch wirklich ;)

Beim Abstieg vom Aussichtsplateau ist zu empfehlen die Treppe fuer den Abstieg zu benutzen, da man auf der Aufstiegs-Treppe doch oefters mit aufsteigenden Besuchern kollidiert. Auch ist zu beachten dass "hose" im Englischen "Schlauch" bedeutet und keineswegs etwas mit dem deutschen Wort "Hose" zu tun hat...

Auf dem Weg zum Times Square kann man auch kurz in der Library vorbeischaun, kurz nach dem Weg zum großen Lesesaal fragen und nach einer 20-minuetigen Antwort sich auf den Weg dorthin machen, nur um dann in einen Halle zu kommen mit sehr kleinen Regalen und ziemlich wenigen Buechern zu sehn. Unsere Meinung: Aufregend unspektakulaer.

Spannender wirds dann wieder am Times Square. Hier gibt es alles. Selbst aufgenomme Hip-Hop-Alben fuer nix (moeglicherweise nur ein leichtes Unbehagen wenn man ploetzlich von einem Dutzend Afroamerikanern umringt ist), naked Cowgirls die gekonnt auf ihrer Gitarre klimpern , sowie noch undeckte Naturtalente mit interessanten Bekleidungsvarianten...
Goennen Sie sich hier eine kurze Ruhepause und geniessen Sie einfach mal das bunte Treiben





Und wenn man schon mal da ist, kann man sich hier auch Karten fuer einen Comedy-Club aufschwaetzen lassen. Hierbei zieht die Masche "Guter Cop, boeser Cop" ganz gut. Einer spielt den interessierten, dem Anderen ist es aber viel zu teuer... Statt 2 Karten fuer insgesamt $40, bekommt man dann am Ende eine Karte mit der beide reinkommen fuer $5 pro Person. Die Frage bleibt nur warum man erst zwei Karten kaufen sollte? Seltsame Verkaufsstrategie... Naja, beim Feilschen bleibt dann aber leider auch der Service auf der Strecke und wichtige Informationen werden nicht erteilt. Man sollte naemlich beachten dass man trotz gekaufter Karter keine Reservierung hat. Ein guter Tipp eines Insiders: "Remember making reservations! If you do not have reservations, you will be put on a stand-bye list and asked to drop by later again.". Aber wie man es aus Fliegerkreisen ja schon gewohnt ist, Stand-By klappt doch meistens, und die Show letzendlich auch jeden Cent wert (sogar mit Zauberer... allerdings faellt auf dass amerikanische Frauen nicht lustig sind).



Zum Ausklang des Abends bietet sich noch ein Bad im Brunnen am Columbus-Platz an... Praktisch auch dass dieser direkt am suedlichen Ende des Central Parks liegt. Man sollte jedoch beachten, dass man falls man einen Baum sucht (warum auch immer), nicht die kleinen Zaeune uebersieht, die wie kleine gemeine Stolperfallen die Gruenflaechen begrenzen. Hat man sich erstmal ausgetobt, kann man den Tag mit einem gemuetlichen Spazierganz durch den Park beenden.
Besonders hilfreich: Die netten Polizisten zeigen einem auch gern den Ausgang. Nach den Worten "Park's closed" und einer kurzen Armbewegung weiss jeder wo (und vorallem dass) man den Ausgang finden sollte.

New York City in 3 Tagen - Ankunft

Es hat wieder etwas gedauert, aber endlich ist es soweit! Es gibt mal wieder was Neues hier, und dieses Mal auch etwas Besonderes... Anfang Oktober war ich mit Tilman in New York City, und nachdem das Wochenende doch ziemlich lustig war, geben wir unsere Erfahrungen in Form eines Reiseführers weiter, damit auch ihr bei eurem naechsten New York Besuch unser Wochenende nachleben koennt :) Nachdem wir nicht alles doppelt schreiben wollten, haben wir es tagesweise aufgeteilt. Den Anfang macht Tilman:

I. Ankunft

September 24, 2007

Improving the internet - oder was macht er eigentlich die ganze Zeit?

Nachdem sich so langsam abzeichnet was ich hier wirklich machen werde, mal eine kurze Einfuehrung...

Also ingesamt werde ich mich mit "Semantic Web Services" beschaeftigen. Ein normaler Web Service ist eine Anwendung/Methode die ueber das Internet aufgerufen werden kann. Momentan stellen viele Firmen ihre Dienste schon als Web Service bereit, und diese koennen dann z.B. von Software-Entwicklern in ihre Programme integriert werden... Semantic Web Services enthalten noch zusaetzliche semantische Informationen, wie z.B. welche Inputs benoetigt werden, was als Ergebnis raus kommt, welche Effekte der Service hat, etc, die in maschinenverstaendlicher Form ausgedrueckt werden. So ist es dann moeglich verschieden Web Services automatisch zu kombinieren um das angestrebte Ziel zu erreichen... Wikipedia sagt auch nicht viel mehr:

Unter Semantic Web Services (SWS) versteht man Web Services, die über ihre rein syntaktische Schnittstellenbeschreibung hinaus mit semantischen Inhalten angereichert werden, um ihr Auffinden (Discovery) , Auswählen (Selection), Ausführen (Invocation) und Komposition mit anderen sowie diverse andere Aspekte zu erleichtern.
Bisschen technischer (aus der Einleitung von OWL-S: Semantic Markup for Web Services):
The Semantic Web should enable greater access not only to content but also to services on the Web. Users and software agents should be able to discover, invoke, compose, and monitor Web resources offering particular services and having particular properties, and should be able to do so with a high degree of automation if desired. Powerful tools should be enabled by service descriptions, across the Web service lifecycle.
[...]
Efforts toward the creation of the Semantic Web are gaining momentum [1]. Soon it will be possible to access Web resources by content rather than just by keywords. A significant force in this movement is the development of a new generation of Web markup languages such as OWL[16] and its predecessor DAML+OIL [7,9]. These languages enable the creation of ontologies for any domain and the instantiation of these ontologies in the description of specific Web sites. These languages are also amenable to efficient reasoning procedures and thus reasoning applications can be built to automatically determine the logical consequences of the ontological statements.

Among the most important Web resources are those that provide services. By "service" we mean Web sites that do not merely provide static information but allow one to effect some action or change in the world, such as the sale of a product or the control of a physical device. The Semantic Web should enable users to locate, select, employ, compose, and monitor Web-based services automatically.

To make use of a Web service, a software agent needs a computer-interpretable description of the service, and the means by which it is accessed. An important goal for Semantic Web markup languages, then, is to establish a framework within which these descriptions are made and shared. Web sites should be able to employ a standard ontology, consisting of a set of basic classes and properties, for declaring and describing services, and the ontology structuring mechanisms of OWL provide an appropriate, Web-compatible representation language framework within which to do this.

Naja, das funktioniert auch soweit auch schon ganz gut. Was allerdings bisher fehlt ist die Fehlerbehandlung und -behebung... Und da komme ich bzw. wir (Roman und ich) ins Spiel. Wir ueberlegen uns momentan noch ein Konzept fuer eine robuste Lösung. Das interessante daran ist, dass wir durch die semantischen Informationen ganz neue Moeglichkeiten haben die Fehler zu behandeln und beheben. Normalerweise wenn nicht genau festgelegt ist was im Fehlerfall getan werden soll, bricht der Service fehlerhaft ab. Da in unserem Fall der ausführende Rechner weiß was für einen Service grad fehlgeschlagen ist, kann er nach Alternativen suchen oder schon getätigte Operationen rückgängig machen indem Services gesucht werden die Effekte umkehren. Das ist vorallem (oder eigentlich nur) bei zusammengesetzten Services interessant...

Unser (etwas langweiliges) Standard-Beispiel ist das Reise-Szenario. Man nehme an jemand will eine Reise planen und dafür einen Flug, ein Hotel und ein Mietwagen buchen. Schlägt die Reservierung für einen Mietwagen fehl, soll ja nicht die ganze Reise gecancelt werden, sondern in dem Fall wäre es am Besten einfach eine andere Autovermietung zu suchen (und falls das auch nicht klappt, vielleicht ganz auf den Wagen zu verzichten und ein Bus-Ticket für die Zeit zu kaufen). Anders verhält es sich jedoch mit dem Flug und dem Hotel. Bekomme ich keinen Flug zu meinem Zielort, brauche ich auch kein Hotel. Falls ich also schon ein Hotel gebucht habe, muss ich versuchen das ganze wieder rückgängig zu machen. Das wäre einfach wenn der Service Provider einfach eine solche Funktion zu Verfügung stellen würde, was aber bei den meisten Web Services nicht der Fall ist. Somit muss ein (oder mehrere) ander Services gefunden werden die die Effekte wieder rückgängig machen. Naja das sind zwei Beispiele wie wir versuchen die Fehler zu behandeln. Ziel ist es halt dass das alles automatisch passiert und möglichst robust ist... Bis jetzt wie gesagt ist es nur in unseren Köpfen drin, mal schaun ob wir es auch so hinbekommen.

Hoffe das macht Sinn für euch. Wenn ihr nicht so ganz schlau aus meinem Geschwafel geworden seid, hier noch paar Links die das ganze vielleicht verständlicher erklären:
Beschreibt die Idee vom Semantic Web generell ganz gut:
The web: some antics


Ausführliche Beschreibung des Semantic Web

Paintball

Hier noch die Bilder vom Paintball letztes Wochenende. War super lustig, vorallem weil die es einige verschiedene Felder gab. Zwei Felder waren richtig im Wald drin, was die Sache ziemlich spannend machte, weil hinter jedem Baum oder Busch jemand lauern konnte...

[Fotos]

September 22, 2007

Cathedral of Learning - Lernen mal etwas anders

Jo hat uns diese Woche zu einen anderen Food-Truck geführt, der direkt bei der University of Pittsburgh war. Deswegen haben wir dann nach dem Essen auch einen "kurzen" Abstecher in die Cathedral of Learning (Wikipedia) gemacht. Das ist das zweithöchste Uni-Gebäude der Welt und besonders cool sind die Nationalty Rooms. Dort gibt es 26 Räume von denen jeder ein anderes Land repräsentiert, also "landestypisch" eingerichtet ist. Zum Beispiel gibt es einen Raum wo die Studenten auf Sitzkissen sitzen... Leider hatte ich mal wieder meine Kamera nicht dabei und konnte nur mit der Handy-Cam die Bilder machen.

[Fotos]

Meine Mitbewohner... sooo chic

Die Woche war eine Career Fair und somit mussten sich meine Roomies bisschen aufbretzeln... Leider konnte ich nur von zweien Bilder machen...



Marc




Nate

Mein Zuhause... sooo german

Ein Update zu meiner Wohnsituation... Da geht man extra nach Amerika um mal raus zu kommen aus Deutschland, und dann kommt man in dieses Haus.

Mitten in Pittsburgh, zwei Amerikaner, ein Franzose und eine Leidenschaft: Deutschland und die deutsche Sprache...

Naja, oder so ähnlich. Auf jeden Fall lernen alle drei Deutsch und benutzten mich als mobiles Wörterbuch. Da kommen dann so Fragen wie in welchen Zusammenhängen kann man "doch" sagen. Jeder der eine vollständige Beschreibung liefern kann, bitte eine E-Mail an mich.

Aber nicht nur dass sie dauernd Deutsch sprechen wollen, nein, sie richten auch das ganze Haus deutsch ein... SWR-Banner im Wohnzimmer, Oktoberfest-Spiel im Flur... Überzeugt euch selbst (die ersten Bilder sind alt, neue sind ab SWR-Banner):

Fotos

September 12, 2007

Mein Lab

Nachdem ich schon einige Beschwerden bekommen habe, dass es schon lange nichts mehr neues gab, hier ein erstes Häppchen...

Da wir in einer Woche gleich zwei Geburtstage feiern "mussten" und sich somit das ganze Lab zu Kaffee und Kuchen versammelt hat, kam einer auf die glorreiche Idee ein Gruppenfoto zu machen:


Intelligent Software Agent Lab - Robotics Institute

Mitte: Katia, unsre Chefin
Links daneben im bunten Pulli: Marliese, unsre quasi-deutsche Sekretärin
Links neben Marliese: Roman, Geburtstagkind #1 und mein "Roommate" im Lab
Links vor mir: Giuseppe, Geburtstagskind #2
Links neben mir: Jo, einer unsrer Lunch-Gruppe

Inzwischen haben wir auch neuen Zuwachs bekommen. Martin, unsere Verstärkung aus Österreich... Insgesamt auf jeden Fall ne coole Mannschaft. Vorallem weil man auch neben der Arbeit einiges mit den Leuten macht. War ja schon zweimal bei Katia eingeladen, letztes Wochenende hat Giuseppe dann zum italienischen Abend eingeladen, heute geht es zu Roman...


Unser Star-Koch Giuseppe

September 03, 2007

French cuisine

Nachdem es in der ersten Woche schon ein indisches Essen gab (das ich leider wegen der Grillparty bei Katia verpasst habe), waren dieses Mal die Franzosen an der Reihe ein Menü auf die Beine zu stellen. Marc und Ann-Sophie präsentierten 3 Gänge und das ganze für ca. 12 Leute und noch dazu in einer Küche die eigentlich überhaupt nicht ausgrüstet war. Respekt!

[Fotos]

September 02, 2007

Innenstadt?

Hier auch mal erste Eindrücke von der "Innenstadt". Allerdings war der Akku meiner Kamera ziemlich schnell leer und somit sind es nicht so viel Bilder. Aber eigentlich gibt es auch gar nicht viel zu sehn dort. Downtown ist hier nicht dass was man erwartet. Kaum Geschäfte, Restaurants, etc, sondern eigentlich nur Büros. Auch die Straßen sind relativ leer, super wenig Leute unterwegs...

[Fotos]

Weekly News #2



So die Woche gibt es eigentlich gar nicht so viel zu erzählen, deswegen nur ganz kurz:

Water Main Break Turns Centre Ave. Into River
Donnerstag gab es hier "kleinere" Probleme mit dem Wasser:
Video
Das ganze war natürlich in der Nähe von der Uni, und somit war die Uni aber auch das Viertel wo ich wohne betroffen. Die Uni wäre auch fast wieder evakuiert worden, weil im Sprinklersystem nicht genügend Wasser vorhanden war. Aber das haben sie doch irgendwie noch in den Griff bekommen.


Allerdings wurden alle Toiletten gesperrt, was dann doch dazu führte das die meisten nach Hause gegangen sind. Knapp 24 Stunden später (schneller als von den Amerikanern erwartet ;) ) hatten wir dann auch "schon" wieder Wasser...

Best City for Geeks
Nur der Vollständigkeit halber: Habe eine E-Mail vom International Office bekommen in deren Anhang ein PDF war mit allen Awards die Pittsburgh in letzter Zeit bekommen hat...

Erwähnenswert: Pittsburgh ist die "Top City for Geeks". Das bedeutet dass man hier nicht verprügelt wird nur weil man Informatiker ist. ;)

Foosball Cheater
Ist ja allgemein bekannt, dass die Amerikaner Fußball-technisch nicht auf europäischem Niveau sind. Dass sie aber durch hinterlistige Tricks versuchen zu gewinnen, hätte ich jetzt nicht erwartet. Ganz dreist spielen sie einfach mit 2 Spielern mehr.. tz tz tz....

August 26, 2007

Weekly News (#1)

Marc (mein französischer Mitbewohner) hatte die Idee bei seinem Blog wöchentlich wie ein Magazin über seine Erlebnisse zu berichten, und weil ich das ganz lustig fand, versuch ich das auch einzuführen. In meiner wöchentlichen Zusammenfassung werd ich über über kuriose und eher unwichtige Erlebnisse berichten (alles andere gibts weitherin einzeln und ausführlich). Naja mal sehn ob ich es überhaupt so regelmäßig was zustande zu bringen, hier auf jeden Fall die erste Ausgabe:



PhiKaps celebrate International Festival
Nachdem ja einer meiner Mitbewohner in einer Fraternity ist, hat er uns die Woche paar Mal zu seinen Partys mitgenommen. Zwei Wochen lang ist bei denen jetzt jeden Tag Party um neue Mitglieder zu recruiten. Am Donnerstag war dann ihre internationale Party. In jedem Zimmer (verteilt über zwei Stockwerke) war ein anderes Land bzw. Region vertreten.
Das Gute daran: Es gab gutes Bier!!! Nicht nur wässriges Ami-Bier, sondern richtiges Bier. Aus Deutschland gab es Paulaner und Franziskaner - ein echter Genuss =)
Das Schlechte: Man hat doch wieder gemerkt wie wenig die Amerikaner über Deutschland wissen - noch nicht mal die Flagge können sie richtig aufhängen...



Und natürlich tragen Deutsche normalerweise immer eine Tracht ;)




Killer Bats attack students
Ja die Überschrift lässt es schon erwarten: Wir wurden von gefährlichen menschenfressenden Fledermäusen angegriffen!!! Wir kamen grad von einer Party von Marcs Programm und wollten kurz in die Wohung von Ann-Sophie. Kurz vor unserem Ziel warteten die angrifflustigen Biester auf uns und jagdten uns durchs Treppenhaus...




Die beiden Feldermäuse haben uns doch bestimmt ne Viertelstunde in Schach gehalten. Haben zwar versucht sie irgendwie raus zu bekommen, aber sie sind immer wieder reingekommen. War auf jeden Fall super lustig, vorallem weil ich es so gern hab wenn Flieg- und Krabbelzeug um mich rum schwirrt :)

*** Eilmeldung ***
Jetzt wurde ich auch noch von der Nachbars-Katze attackiert. Lauf die Straße entlang und seh die Katze ganz ruhig im Garten sitzen. Doch grad als ich auf ihrer Höhe bin, springt sie auf mich zu und versucht mich k.o. zu schlagen. Dank meiner Reflexe konnte ich dem Schlag gekonnt ausweichen und mich in unser Haus retten.


CMU Evacuated Due To Bomb Threat

Freitag gab es eine Bombendrohung bei uns an der Uni und alle wurden informiert und die entsprechenden Räumlichkeiten evakuiert.
Alle wurden informiert? Nein! Manche bekamen erst einen halben Tag später eine E-Mail wo uns mitgeteilt wurde: "ach übrigens, vor paar stunden gab es ne bombendrohung". Nicht dass eine Bombendrohung hier was Ungewöhnliches wär (war schon die 2. dieses Semester und die Vorlesungen beginnen erst morgen), aber man fühlt sich doch gleich viel sicherer wenn man weiß das man im Notfall rechtzeitig informiert wird (oder so ähnlich)...

CMU Escort Best Service in Town
Weil ich so begeistert bin vom diesem Service, dachte ich dass ich auch kurz davon berichten könnte. Vorallem dürfte es meine Eltern doch bestimmt beruhigen...



Nachts muss man sich nämlich keine Sorgen machen wie man von der Uni nach Hause kommt. Es gibt extra einen Escort Service der halbstündlich fährt und einen bis vor die Haustür bringt. Und das ganze auch noch kostenlos, für den normalen Bus sollte ich ja zahlen weil ich kein Student bin (auch wenn es meistens ohne klappt)... Und da man auch Abends meistens in den Vierteln rund um den Campus unterwegs ist, ist das einfach der beste Service den die Uni zu bieten hat!!!

So das war's für diese Woche. Hoffentlich gibts auch nächste Woche wieder paar "wichtige" News...

August 24, 2007

Carnegie Mellon: Campus

Hier gibt es auch schon mal erste Eindrücke vom Campus... Bilder sind aber nicht von mir, weil es die letzten Tage ziemlich viel geregnet hat (und dann sehen die Fotos doch sehr bescheiden aus). Hoffe dass ich bald noch dazu komme selbst paar Bilder zu machen, aber solange hier die von Thomas geklauten Bilder.

[Fotos]

August 21, 2007

Die erste Grillparty

Letzten Samstag hat meine Chefin zu einem "get together" geladen. Wusste nicht wirklich was mich da erwartet, mir wurde nur gesagt dass ich meine Tennissachen mitnehmen solle.
Naja im Endeffekt war es eine Gartenparty. Gastgeber waren neben meiner Professorin auch ihr Ehemann (auch Professor, aber an der University of Pittsburgh). Eingeladen waren alle Mitarbeiter beider Labs sowie deren PhD und Master students.
Geboten wurde leckeres Essen (Hauptgericht waren die Spareribs, aber eigentlich gab es irgendwie alles) und ein hauseigener Tennisplatz.
Lustig war es mit den anwesenden Asiaten Tennis zu spielen. Die haben sich bei jedem guten Schlag den sie gemacht haben und ich ein wenig rennen musste sich bei mir dafür entschuldigt :)

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Mein neues Zuhause...

Hab zwar noch nicht viele Bilder gemacht, aber hier gibts schon mal einen Appetizer... Bei den Kommentaren gibt es auch eine kurze Erläuterung.

[Fotos]

Wie alles begann

So jetzt wirds echt mal Zeit den Blog zu aktualisieren! Schon mehr als eine Woche rum und immernoch nix drin. Deshalb jetzt ein kurzer Bericht aus der letzten Woche...

Die Anreise...
Hatte ja wie immer nur ein Standby-Ticket, bin aber problemlos bei beiden Flügen mitgekommen. Lustig war der Umstieg in Washington von Lufthansa zu United. Bei Lufthansa schön in der BusinessClass mit Massage-Stuhl und allem Schnickschnack, dann Umstieg zu United in eine Maschine mit ca. 15 Passagieren in der ich quasi zu meinem Platz krabbeln musste.

Die ersten Tage...
...(naja eigentlich sollten es nur Tage werden, war aber dann doch eine Woche) hab ich bei Dominik gewohnt. Ein Medieninformatiker und CDTMler, den ich aber voher nicht kannte, der mir aber trotzdem gleich angeboten hatte dass ich die ersten Tage bei ihm wohnen könnte. Das gute an seinem Haus war, dass dort grade ein Student ausgezogen war und ich somit sogar ein eigenes Zimmer hatte. Das hätte ich auch gleich übernommen, aber der Besitzer wollte nur einen Jahresvertrag und somit musste ich mich auf Wohnungssuche begeben. Nachdem ich eine Menge Bruchbuden gesehen hatte, hab ich dann doch noch ein cooles Haus gefunden zusammen mit 3 anderen Studenten (Anfang September soll noch jmd einziehen). Das Haus wurde grade erst vom Besitzer gekauft und somit war es am Anfang erstmal ganz leer. Freitag sind dann drei von uns eingezogen und das Wochenende waren wir erstmal damit beschäftigt das Haus in einen bewohnbaren Zustand zu bekommen. Inzwischen sieht es schon ganz ordentlich aus, und jeden Tag wird es bisschen besser. Eigentlich sollten gestern auch unser Internet- und TV-Anschluss gelegt werden, aber ersteres funktioniert irgendwie noch nicht. Auch der vierte Mitbewohner sollte gestern gekommen sein, aber auch von dem hab ich noch nix gesehn. Naja, bis jetzt sind die Mitbewohner voll in Ordnung und ich denke das Haus war eine gute Wahl!

In der Uni war ich natürlich die erste Woche auch schon. Hatte extra eine Woche vorher nochmal eine E-Mail geschrieben wann ich ankomme und so, aber als ich dann wirklich da war, waren sie alle total überrascht. Naja, so langsam ist auch hier alles geregelt. Hab inzwischen meinen Arbeitsplatz zusammen mit Roman, den ich ja schon in München getroffen hatte, und der mir dann auch gleich alles erklärt und gezeigt hat.

So das war's jetzt erstmal, ab jetzt sollte dann öfters was kommen, nicht zuletzt weil wir eigentlich ab jetzt auch in unserem Haus Internet haben sollten. Bilder gibt es dann hoffentlich auch bald, aber bis jetzt hab ich noch nicht wirklich viele gemacht.

P.S. Hab jetzt auch endlich mein amerikanisches Handy (Nummer gibts rechts in unter "Über mich")

Juli 29, 2007

Auf nach Pittsburgh

Heute in genau 2 Wochen wird es soweit sein, dann geht es auf nach Pittsburgh. Sicher ist es natürlich noch nicht weil ich ja wie immer hoffen muss dass im Flieger noch ein Plätzchen frei ist, aber das sollte dieses Mal wohl kein Problem sein. Flieg ja auch erst über Washington D.C., aber von dort aus könnte es voll werden weil grad jeder nach Pittsburgh will. Warum? Ja nicht nur weil ich grad komme, sondern weil es einfach die "lebenswerteste" Stadt in den Staaten ist. Jaha, wer es nicht glaubt, mehr Infos gibt es hier: Places Rated Almanac und Pittsburgh Ranked 'Most Livable' City


Damit es hier auch mal bisschen multimedial wird, hier auch noch ein kurzes Video...